Was ist das eigentlich?
Hypnosetherapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren, bei dem den Betroffenen geholfen wird, in eine hypnotische Trance zu gelangen, um die gewünschte Veränderungsarbeit zu unterstützen.
Die hypnotische Trance ist eine Tiefenentspannung, in der die Aufmerksamkeit hauptsächlich nach innen gerichtet ist. Dadurch ist weniger Ablenkung im Aussen vorhanden. Das wiederum erleichtert es, Zugänge zu unbewußten Prozessen zu öffnen.
Es werden Ressourcen und die Kreativität in der Welt der Betroffenen aufgespürt, sichtbar und zugänglich gemacht.
Voraussetzung für eine gelingende Therapie ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung für das Verfolgen der gemeinsam gesetzten Ziele.
Ist jeder hypnotisierbar?
Grundsätzlich kann jeder Mensch in Hypnose/Trance gehen, der hirnorganisch gesund ist.
Voraussetzung ist ansonsten nur die innere Bereitschaft zur Veränderung und das Vertrauen zum/zur Therapeuten/-in.
Wann funktioniert Hypnosetherapie nicht?
Hypnosetherapie funktioniert nicht, wenn die Veränderung eigentlich gar nicht gewollt ist; das kann auch manchmal nur unbewußt der Fall sein.
Auch wenn man Angst davor hat, bestimmte Verhaltensweisen oder Zustände loszulassen (z.B. Kopfschmerzen, weil sie vielleicht ermöglichen, sich zurück zu ziehen), wird der Trancezustand erschwert. Fehlt Vertrauen gegenüber der/m begleitenden Therapeutin/-en, wirkt Hypnosetherapie ebenfalls nicht, denn Hypnosetherapie ist Teamarbeit und bedingt die beidseitige Kooperation.
Kann ich mich hinterher an die Sitzung erinnern?
Ja. Der Trancezustand ist ein nach innen gerichteter Zustand, bei dem Sie wach sind; ähnlich wie bei einer Meditation.
Es ist im Prinzip eine Gesprächstherapie, die in einem Entspannungszustand mit geschlossenen Augen stattfindet.